Rezension: Giftspur von Daniel Holbe

                                                     Giftspur von Daniel Holbe

Taschenbuch, 464 Seiten
ISBN: 978-3-426-51374-3
Preis: € 9,99














Kurzbeschreibung:

Ulf Reitmeyer, Leiter eines großen Biobetriebes in der Wetterau, bricht auf offener Straße zusammen. Zunächst deutet alles auf plötzlichen Herzstillstand hin. Doch dann taucht eine zweite Leiche auf – ausgerechnet ein Mitarbeiter Reitmeyers. Höchste Zeit, Rechtsmedizin und Kripo einzuschalten. Kommissarin Sabine Kaufmann, die sich erst vor kurzem vom Frankfurter K11 in die hessische Provinz versetzen ließ, übernimmt den mehr als merkwürdigen Fall. Und wird nicht nur mit einem perfiden Täter, sondern auch mit dem feindseligen Kollegen Angersbach konfrontiert.

Sabine Kaufmann ermittelte zuvor für Julia Durant,
die Kultkommissarin des verstorbenen Bestsellerautors Andreas Franz.


Autor:

Daniel Holbe, Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie in der Wetterau unweit von Frankfurt. Insbesondere Krimis rund um Frankfurt und Hessen faszinieren den lesebegeisterten Daniel Holbe schon seit geraumer Zeit. So wurde er Andreas-Franz-Fan – und schließlich selbst Autor. Als er einen Krimi bei Droemer-Knaur anbot, war Daniel Holbe überrascht von der Reaktion des Verlags: Ob er sich auch vorstellen könne, ein Projekt von Andreas Franz zu übernehmen? Daraus entstand die "Todesmelodie", die zu einem Bestseller wurde. Nach zwei weiteren Krimis, in denen er Julia Durant und ihr Kommissariat weiterleben ließ, war "Giftspur" Daniel Holbes erster eigenständiger Kriminalroman, dem nun der zweite folgt.

Meine Meinung:

Die Protagonistin Sabine Kaufmann spielte zuvor in den letzten Julia Durant Büchern von Andreas Franz/Daniel Holbe eine Rolle. Nun bekam sie eine eigene Rolle. Dazu wechselte sie vom Kommissariat Frankfurt in die ländliche Gegend Wetterau um auch näher bei ihrer erkrankten Mutter zu sein. Da ich die Andreas Franz Bücher nicht kenne, ist mir Sabine Kaufmann auch bisher nicht bekannt gewesen.

Mit dem Umzug in die ländliche Gegend startet auch ihr Berufsleben an der kurz zuvor eröffneten Mordkommission neu. Ihr zur Seite gestellt ist ihr neuer Teamkollege Ralph Angersbach. Noch ist nicht sicher ob sich die Mordkommission überhaupt lohnen wird, gibt es auch bereits den ersten Fall. So richtig kennen lernen und einarbeiten konnten sich die neuen Kollegen jedoch nicht. Der bekannte Bio-Milchhof Besitzer Ulf Reitmeyer wurde tot aufgefunden. Auf den ersten Blick ist jedoch nicht erkennbar ob er eines natürlichen Todes oder Mord gestorben ist. Als wenig später eine weitere Leiche auftaucht gibt es den ersten Mordfall für die beiden Kommissare. Je weiter die beiden Kommissare Einblick in das Leben von Reitmeyer bekamen umso mehr wurden die Machenschaften des Biohof Besitzers bekannt.

Auch erfahren wir im Buch Giftspur ein wenig über das Privatleben der Protagonisten.

Mit Giftspur wagte sich Daniel Holbe an seinen eigenen Kriminalroman. Zog sich der Anfang des Buches noch ein wenig wurde es mit Seite zu Seite immer interessanter und spannender. Was war die Todesursache und wer ist hier nun wirklich der Mörder. Tatverdächtige gab es so einige und für mich war nicht erkennbar wer nun wirklich der Schuldige war.

Ich habe Giftspur recht gern gelesen und fand Sabine mit der Zeit recht sympathisch. Den Schlagabtausch mit ihrem Kollegen Ralph ließ mich so manches mal schmunzeln.

Insgesamt gibt es für Giftspur 4 von 5 Sterne.

Keine Kommentare: