Rezension: Schattenschrei von Erik Axl Sund

                                            Schattenschrei von Erik Axl Sund




Klappbroschur 448 Seiten, Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442481194
Preis: € 12,99















Kurzbeschreibung:

Während Jeanette Kihlbergs Ermittlungen endlich Erfolge zeigen, geht Sofia durch die Hölle. Ist Victoria Bergman schuldig?

Endlich zeigen sich mehr und mehr Erfolge in den Ermittlungen der Kommissarin Jeanette Kihlberg. Sie glaubt, zwei Frauen als Mörderinnen identifiziert zu haben. Aber damit sind die Verbrechen noch nicht aufgeklärt ... Und auch, was die unauffindbare Victoria Bergman mit den Morden zu tun hat, ist noch unklar. Derweil wird für Psychologin Sofia die Zusammenarbeit mit Jeanette immer schwieriger, weil sie dabei ihrem eigenen, persönlichen Kern immer näher kommt. Und das führt sie geradewegs in die Hölle.




Autor:

Erik Axl Sund ist das Pseudonym des schwedischen Autorenduos Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Håkan ist Tontechniker, Musiker und Künstler. Jerker ist der Producer von Håkans Elektropunkband "iloveyoubaby!" und arbeitet zurzeit als Bibliothekar in einem Gefängnis. Zusammen haben sie drei Romane geschrieben, die Victoria-Bergman-Trilogie, für die sie 2012 mit dem Special Award der Schwedischen Krimiakademie ausgezeichnet wurden.

Meine Meinung:

Schattenschrei ist der dritte und finale Band der Victoria Bergmann Trilogie. Es fällt schwer hierüber etwas zu schreiben ohne das man vielleicht zu viel verrät. Es empfiehlt sich alle 3 Bände hintereinander zu lesen um die Zusammenhänge besser zu erklären und um die Übersicht nicht zu verlieren. Die Personen und Schauplätze wechseln immer wieder und es war manches mal nicht so einfach klar zu kommen.

In Schattenschrei werden einige offene Fragen geklärt die aus den vorherigen beiden Büchern offen standen. Doch leider nicht alle. Ich hätte mir hier gerne mehr Auflösung zu gewissen Personen gewünscht.

Sofia lässt ihre anderen Ichs immer weiter zurück und kann Jeanette nicht mehr richtig helfen da sie viel zu sehr mit sich beschäftigt ist. Doch sie kann Jeanette noch das von ihr gewünschte Täterprofil übermitteln. Auch stellt sie sich immer weitere Fragen zu ihrer Tochter Madeleine und versucht diese zu „analysieren“.

Im Prinzip gab es hier 3 Handlungsstränge. Eine um die Entwicklung Sofia/Victoria, die zweite um die Polizeiarbeit und Ermittlungen mit Jeanette und ihren Partner Hurtig sowie der Handlungsstrang um Madeleine.

So richtig komplett wurden diese zum Ende hin nicht zusammen geführt was mich bei diesem Abschluss leider etwas enttäuscht zurück ließ. Auch gab es ein bis zwei Nebenhandlungsstränge, die für mich jedoch nicht so ganz klar waren warum diese mit eingeflochten wurden.

Das Thema selbst fand ich jedoch klasse und interessant. Man möchte nicht wissen wie viele Fälle es davon in Wirklichkeit gibt.

Mein Dank geht hier an den Verlag, der uns im Rahmen der Leserunden, Reziexemplare zur Verfügung gestellt hat.

4 von 5 Sterne

Keine Kommentare: